Wirtschaftsmediation

Wirtschaftsmediation

Der Begriff Mediation kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt „Vermittlung, Ausgleich, Versöhnung“.

In der Vermittlung steckt die zentrale Tätigkeit des Mediators

Mediation ist eine Form außergerichtlicher Streitbeilegung mit Hilfe eines „neutralen Dritten“, des Mediators. Die Parteien erarbeiten dabei selbst eine Lösung für den Konflikt, ohne eine Entscheidung oder ein Urteil aufgesetzt zu bekommen.

Mediation eignet sich für alle Probleme, bei denen ein Zusammenarbeiten in der Zukunft notwendig oder erwünscht ist.

Diese alternative Konfliktbewältigung bietet in der Wirtschaft die Möglichkeit bestehende Konflikte so zu lösen, dass zwischen den Parteinen eine zukünftige, vertrauensvolle Zusammenarbeit stattfinden kann. Die Anwendungsfelder sind vielfältig. Innerbetriebliche Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, Gesellschafterkonflikte, Probleme mit Lieferanten und Kunden können durch eine Mediation genauso sinnvoll gelöst werden, wie Auseinandersetzungen bei geplanten Großprojekten zwischen Staat und Kommune.

Ein Schwerpunktfeld ist auch die Vermittlung zwischen Generationen bei der Unternehmensnachfolge familienintern, sowie Hilfe bei der Übergabe eines Betriebes an familienfremde Personen. Bei einer Mediation liegt der Hauptaugenmerk auf den Intereressen der Konfliktparteien. Sie sollen sich mit Hilfe des Mediators bewusst werden, was ihre Hauptinteressen sind und versuchen einen für beide Seiten annehmbaren Kompromiss zu finden.
Das Verfahren eignet sich insbesondere für Situationen, in denen zukünftiges Kommunizieren und Kooperieren unerlässlich ist.

Im Unterschied zu einem Gerichtsverfahren ist die Mediation ein vertrauliches nicht öffentliches Verfahren, was bei einigen Auseinandersetzungen ein wesentliches Argument für die Anwendung sein könnte.Verfahren, was bei einigen Auseinandersetzungen ein wesentliches Argument für die Anwendung sein könnte.

Bei einem Gerichtsverfahren entscheidet ein Richter über den Ausgang des Verfahrens, er kann nur die Argumente beurteilen und nach den Regeln der Zivilprozessordnung abwägen. Dabei werden die Sachverhalte vergangenheitsbezogen beleuchtet, die wirtschaftlichen und persönlichen Interessen der Parteien hinten angestellt.

Die Mediation berücksichtigt gerade die wirtschaftlichen und persönlichen Aspekte, die hinter der Auseinandersetzung liegen und richtet den Blick auf die Zukunft.

 

 
<<–Zurück zur Leistungsübersicht